Krefeld (Creveld)

 

 

Kurzbeschreibung

 

- Im Mittelalter wuchs eine Bauernsiedlung an einem Ort   

  namens „Krinvelde“.

 

- Ob ein „Krähenfeld“ der Namensgeber ist, ist bislang nicht  

  eindeutig  geklärt. Erstmals wird Krefeld 1105 im Urbar   

  (Verzeichnis) des Klosters Werden erwähnt.

 

- 1361 erhielt das Dorf Krefeld das Recht, einen Jahr und  

   Wochenmarkt abzuhalten.

Friedrich der II. besuchte zweimal die Stadt Krefeld. 1751 und 1763. Bei seinem zweiten Besuch verlieh er der Familie von der Leyen Monopolrechte für die Seidenproduktion

 

 

- Am 1. Oktober 1373 verlieh Kaiser Karl IV. „Crefeld“  

  die Stadtrechte. Dadurch war der Ort, der zur  

  Grafschaft Moers gehörte, besser vor Übergriffen  

  durch Räuberbanden geschützt. Insbesondere die  

  Herren auf der nahegelegenen Burg Linn betrieben  

  Raubrittertum. Die Burg gehörte damals zur   

  Grafschaft Kleve

 

 

- 1584 wurde Krefeld im Truchsessischen Krieg völlig 

   zerstört und blieb für zwei Jahrzehnte nahezu  

   unbewohnt.   

  

 

Friedrich der II. zu Besuch bei der Familie von der Leyen, 1763. (Kaiser-Wilhelm-Museum Krefeld)

 - 1702 starb Wilhelm III. von Oranien, 

    und Krefeld fiel daraufhin an Preußen.

  

 - Der nächste preußische König   

   Friedrich II. erlaubte den Katholiken in  

   Krefeld eine eigene Kirche, die    

   Dionysiuskirche, zu bauen. Der  

   Grundstein wurde am 9. August 1754 

   bei  einem schon fortgeschrittenen    

   Bauzustand gelegt. Crefeld grenzte zur

   Zeit der Schlacht an das Herzogtum 

   Jülich-Berg und das Kurfürstentum Köln.

 

 

  

 

 Crefeld 1740